Triptych: Civilisation

Nature | Technology | War

Nature

Karton, Treibholz, Rost, Pigmente
im Holzrahmen

cardboard, driftwood, rust, pigments
in a wooden frame

100 x 87 cm

Technology

Karton, Metall, Beton, Rost, Pigmente
im Holzrahmen

cardboard, metal, concrete, rust, pigments
in a wooden frame

100 x 87 cm

War

Karton, Metall, Rost, Pigmente
im Holzrahmen

cardboard, metal, rust, pigments
in a wooden frame

100 x 87 cm

Über das Werk

[ENGLISH BELOW]

Wir leben in Zeiten des Widersinns, der hinter einer sich ständig verändernden Illusion sein wahres Gesicht versteckt. Dabei sind wir immer weniger in der Lage, die Konsequenzen eigener Handlungen zu sehen. Unbemerkt werden wir zu Monstrositäten. Triptychon: Zivilisation zeigt unseren kollektiven Zustand auf: durch minimalistische Klarheit der Bedeutungen, die die Komplexität unserer Verwicklungen trotzdem innehält. Ein Spiegel, der die Wahrheit aus dem gegenwärtigen Rauschen destilliert.

Die NATUR ist unser Anfang. Unsere Auswirkung auf sie ist aber gewaltvoll: Wir zähmen die Natur, um sie auszubeuten. Wir „lieben“ sie nur eingesperrt, umzäunt, gegossen im Beton. So werden wir selbst zur Entartung. Wir nutzen die TECHNOLOGIE dazu, uns als die Krönung der Natur zu beweisen. Wir behaupten, dadurch mehr Entfaltungsfreiheit für uns zu schaffen. Stattdessen werden wir zu Sklaven unserer Maschinen. Keine Menschen mehr, sondern Geister – besessen von der Idee, unser Sein durch KI noch weiter zu entfremden. Diesen Teufelskreis bedienen wir durch den KRIEG: um den unersättlichen Hunger der Technologie mit Ressourcen zu stillen; ohne Rücksicht auf die menschlichen und nichtmenschlichen Opfer. In unseren religiös verwurzelten Ideologien wird dabei der „Andere“ zum Ungeheuer gemalt.

„Monstrum“ – lateinisch für „ein Mahnzeichen“.

Nur durch einen Blick in den Spiegel – auf das Ungetüm, das zurückblickt – können wir den Mut finden, den Weg zu unserer Menschlichkeit wiederzufinden.

[ENGLISH]

We live in times made of absurdities that hide their face behind a constantly changing illusion. In that, we are less and less able to see the consequences of our own actions. Without noticing, we become monstrosities. Triptych: Civilisation shows our collective state: through minimalistic clarity of meanings that is able to hold the complexity of our entanglements. A mirror that distills the truth from the contemporary noise.

NATURE is our beginning. At the same time, our influence on her is violent: we tame nature only to exploit it. We „love“ her only when she’s caged, fenced in, poured in concrete. Through that, we become a natural abomination. We use TECHNOLOGY to legitimize ourselves as being the culmination of nature. We claim that technology gives us freedom of expression. In truth, we become slaves of our machines. Not people, but ghosts – possessed by the idea of AI as the ultimate way to alienate our selves from our bodies. This vicious circle is being fed by WAR: to still the hunger of technology with resources, without taking the human and non-human victims into account. We paint the „Other“ to monsters in our religiously rooted ideologies.

„Monstrum“ – Latin for „warning“.

Only through a gaze in the mirror – on the monster that looks back at us – we can find courage to find our way back to our humanity.

Entdecke mehr von Tomek Kowalski

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen